„ES GIBT ÜBERHAUPT KEINEN ZWEIFEL, DASS NUN EIN GEOGRAFISCH UND DEMOGRAFISCH VEREINTES PALÄSTINA ENTSTEHT“

Die Mitglieder der Kampagne für einen einheitlichen demokratischen Staat auf dem ganzen historischen Gebiet Palästinas, One Democratic State Campaign (ODSC), beteiligen sich direkt an der Erhebung des palästinensischen Volkes: bereits am 5. Mai 2021 veröffentlichte die One Demokratic State Campaign ein Kommuniqué, in dem sie die Intervention der israelischen Armee im Gazastreifen auf das Schärfste verurteilt. Sie ruft „alle Organisationen der zivilen Gesellschaft und alle Menschen, die für die Freiheit eintreten“ dazu auf, „umgehend Druck auf ihre Regierungen auszuüben, damit diese von dem Staat Israel fordern, den völkermörderischen Krieg gegen die Palästinenser in Gaza einzustellen (…) und die Blockade aufzuheben“. Am 11. Mai betitelte die ODSC ihr Kommuniqué mit der Zeile: „Die Volksrevolution ist der einzige Weg für das besetzte Palästina.“

Awad Abdelfattah, Mitkoordinator der Kampagne für einen einheitlichen demokratischen Staat

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Erneut wird das palästinensische Volk Opfer einer Unterdrückungsoffensive

Die Zusammenstöße nehmen zu, die israelische Polizei organisiert eine brutale Unterdrückung. Der Staat Israel versucht die Aufmerksamkeit abzulenken, indem er erneut den Gazastreifen beschießt, was zu Dutzenden von Toten und Hunderten von Verletzten führt.

Der Abend des 10. Mai war geprägt von Dutzenden Kundgebungen, Szenen des Aufstands in mehreren Städten und Dörfern von Galiläa (Al Jalil). Die Stadt Haifa wurde von der Polizei besetzt. Ein Demonstrant wurde von der israelischen Polizei in Lod, nahe Tel Aviv, getötet. Im Westjordanland wurden in Djenine und Ramallah Demonstrationen zur Unterstützung von der Palästinensischen Autonomiebehörde unterdrückt.

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Dokumentation des zweiten Treffens des Internationalen Verbindungskomitees

IMG_5323Dokumentation des zweiten Treffens des Internationalen Verbindungskomitees

Inhalt:

Erklärung: Gegen Krieg, Ausbeutung, Unterdrückung: Die Völker wollen leben!

Brief an Louisa Hanoune ins Gefängnis

Beiträge aus: Hongkong, Palästina. Türkei, Sudan, Rumänien, Venezuelas, Vereinigte Staaten, Deutschland, Sahel: Mali, Niger, Burkina Faso, Demokratische Republik Kongo, Argentinien, Österreich, Palästina, Griechenland, Weißrussland, Ukraine, Mexiko.
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Seit 70 Jahren die Nakba in Permanenz

Interview mit dem israelischen Historiker Ilan Pappé

Ilan Pappé ist ein international bekannter israelischer Historiker. Er wurde 1954 in Haifa als Sohn deutscher Juden geboren, die in den 30er Jahren vor dem Faschismus aus Deutschland geflohen waren. Seine Analysen der Ereignisse von 1947-1948 zu Beginn der Nakba, ausgelöst durch die Schaffung des Staates Israel, sind ein wichtiger Beitrag zum Verständnis der politischen Situation. Wir veröffentlichen im Folgenden ein Interview der Zeitung der unabhängigen Arbeiterpartei in Frankreich (POI), »Informations ouvrières«, mit Ilan Pappé (Juli 2018). Weiterlesen

PALÄSTINA | Stopp der Bombardierungen! Aufhebung der Blockade von Gaza!

Interview mit Louisa Hanoune, Generalsekretärin der Arbeiterpartei (PT) Algeriens

Frage: Welche letzten Entwicklungen gibt es in Gaza?

Louisa Hanoune: Kein einziger Waffenstillstand wurde eingehalten. Jedes Mal war es die israelische Regierung, die ihn mit massiven Bombardierungen gebrochen hat. Wir haben mittels der Medien den Vorteil, täglich die Realität der Fakten zu erfahren. Die palästinensischen Sender verbreiten fortlaufende direkte Informationen über die Massaker und Zerstörungen.

Es gibt kein Wasser und keinen Strom. Die Krankenhäuser sind teilweise von Bomben verwüstet, sind ohne Mittel und überfüllt. Gaza ist vollständig isoliert. Das ist ein wahres Getto. Ob von israelischer Seite oder von Ägypten aus, denn der Grenzübergang Rafah (von ägyptischer Seite) ist geschlossen. Das zeigt eine klare Absicht, alle Einwohner von Gaza zu vernichten. Aber nicht nur sie: Im Westjordanland hat es Tote gegeben, mehr als 20 unter den Demonstranten, die für die Solidarität mit ihren Brüdern in Gaza auf die Straße gegangen sind.

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