Türkei / Syrien: Nach dem tödlichen Erdbeben am 6. Februar 2023

Pressemitteilung der Internationalen Verbindung der ArbeitnehmerInnen und Völker (IAV)

Solidarität mit den Bevölkerungen in der Türkei und in Syrien

Bis heute (21.02.2023) gibt es über 140.000 Opfer, darunter 41.000 Tote; ganze Städte und Dörfer liegen in Trümmern; über 100.000 Familien sind geflohen, obdachlos und in Todesgefahr. Das ist die vorläufige Bilanz des verheerenden Erdbeben, von dem am 6. Februar zehn Bezirke in der Türkei und der ganze Nordosten Syriens betroffen waren.

Wir alle haben mit Schrecken die Bilder von Überlebenden gesehen, die mit bloßen Händen in Trümmern und Schnee nach weiteren Überlebenden suchen. Von diesen Überlebenden haben die meisten ihre Familie und Wohnung verloren und schweben in Todesgefahr, ohne Trinkwasser, Hygiene, Heizung und medizinische Versorgung. Sie hausen in zusammengeflickten Zelten, während Hilfe von außen sie – vor allem in Syrien – nicht erreicht. Ihnen fehlen die elementarsten Hilfs- und Rettungsmittel.

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Dokumentation des zweiten Treffens des Internationalen Verbindungskomitees

IMG_5323Dokumentation des zweiten Treffens des Internationalen Verbindungskomitees

Inhalt:

Erklärung: Gegen Krieg, Ausbeutung, Unterdrückung: Die Völker wollen leben!

Brief an Louisa Hanoune ins Gefängnis

Beiträge aus: Hongkong, Palästina. Türkei, Sudan, Rumänien, Venezuelas, Vereinigte Staaten, Deutschland, Sahel: Mali, Niger, Burkina Faso, Demokratische Republik Kongo, Argentinien, Österreich, Palästina, Griechenland, Weißrussland, Ukraine, Mexiko.
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TÜRKEI: Eine schwierige Situation

Ein Gewerkschafter

Frage: Wie sieht die Lage in der Türkei heute aus? Welche Kämpfe führt deine Organisation?

Antwort: Ich bin Sekretär einer Gewerkschaft. Die Situation für den Vorstand meiner Organisation spricht für sich. Die meisten seiner Mitglieder können nicht mehr reisen, weil ihre Pässe eingezogen wurden. Einige wurden entlassen. Einer von ihnen war drei Monate im Gefängnis. Weiterlesen „TÜRKEI: Eine schwierige Situation“

Wir gehören zur Bewegung für den Frieden, gegen Ausbeutung

Interview mit Feray Aytekin Aydogan, Vorsitzende der Gewerkschaft der Beschäftigten in Bildung und Wissenschaft (Egitim-SENI in der Türkei

Frage: Im gesamten letzten Jahr wurden zigtausende Beamte entlassen, darunter auch Mitglieder von Egitim-SEN. Deine Gewerkschaft war besonders betroffen. Kannst Du unseren Lesern die wirkliche Lage, besonders auch für eure Gewerkschaft, erläutern?

 Feray Aytekin Aydogan: Die Regeln der Verfassung und Gesetze, die von der Regierung Hindernisse betrachtet werden, wurden „suspendiert“. Das wurde begründet mit den Bedingungen des „Ausnahmezustands“ im Lande. Die Gewerkschaften, Berufsverbände, demokratischen Institutionen, Zeitungen, Funk und Fernsehen, die nicht die Regierung unterstützen, waren starkem Druck und Drohungen ausgesetzt. Weiterlesen „Wir gehören zur Bewegung für den Frieden, gegen Ausbeutung“